Trauringe in Berlin in Rot, Gelb oder Weiß? Verschiedene Goldtöne im Überblick

Trauring Ehepaar in verschiedenen Gontönen

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Der große Tag steht kurz bevor und es sind noch so viele Entscheidungen zu treffen. Die Wahl des perfekten Materials für den Ehering fällt da besonders schwer. Eins steht fest: Jede Ehe ist Gold wert. Doch worin unterscheiden sich die Goldlegierungen überhaupt und welche ist die richtige für Sie und Ihre Hochzeit? Wir verraten Ihnen, was es mit Rotgold, Gelbgold und Weißgold auf sich hat.

Woher kommt der Unterschied der Goldtöne?

Gold ist das wohl eindrucksvollste Edelmetall, doch es hat einen großen Nachteil: Es ist sehr weich. Aufgrund dieser Beschaffenheit verwendet man es bei der Schmuckherstellung in Kombination mit anderen Metallen. Diese Mischung nennt man Legierung. Geeignet sind dafür Kupfer, Nickel, Platin, Palladium und Silber, je nachdem welches Aussehen und welche Eigenschaften man sich von seinem Schmuckstück erhofft. Alle Legierungen haben gemeinsam, dass der Goldanteil variabel ist und demnach unterschiedlich hoch ausfallen kann.

Welcher Goldton ist der wertvollste?

Nicht die Farbe und nur sehr selten die Art der Legierung sind ausschlaggebend dafür, wie viel ein Schmuckstück wert ist. Allein der Goldgehalt sagt etwas über den Preis aus. Je mehr Gold im Ehering vorhanden ist, desto wertvoller ist er. 585er und 750er Goldlegierungen sind dabei am häufigsten bei Eheringen anzutreffen. 750er Gold hat beispielsweise einen reinen Goldgehalt von 75 %. Eine Legierung mit viel Gold glänzt schöner, wohingegen Ringe mit weniger Gold häufig härter sind und dadurch über die Jahre weniger Abrieb aufweisen.

Weißgold für schliche Eleganz

Weißgold enthält neben Gold meistens Bestandteile aus Silber, Platin, Palladium oder Nickel. Die schlichte Farbe ist modern und dennoch ein beliebter Klassiker. Besonders Ehepaare, die einen dezenten Schmuck suchen, werden mit dem zeitlosen Weißgold glücklich. Das Material eignet sich hervorragend als Ehering oder Verlobungsring und zeugt von Anmut.

Gelbgold für glänzende Stunden

Gelbgold ist die Variante, an die man zuerst denkt, wenn man von Gold spricht. Sein Glanz und seine Eleganz sind der Klassiker beim Juwelier und waren lange Zeit der größte Trend für Eheringe. Die natürliche Farbe des Goldes entstammt oft einer Legierung aus Feingold, Silber und Kupfer. Die satte Farbe eignet sich für alle Ehepaare, die viel Wert auf einen klassischen Look legen oder am liebsten warme Töne tragen.

Rotgold für faszinierende Farben

Meistens sind Rosétöne oder Kupfertöne gemeint, wenn von Rotgold gesprochen wird, doch sogar violette Farbtöne sind möglich. Die Farbpalette von Rotgold ist einzigartig, vielseitig und modern. Dadurch eignet es sich hervorragend für die Herstellung von Trauringen und für Paare, die sanfte und harmonische Farben bevorzugen. Rotgold wird durch die Beimischung von Kupfer erzeugt, dadurch ist die Legierung etwas empfindlicher als die anderen beiden.

Welche Farbe ist die richtige für Sie?

Welcher Goldton am geeignetsten ist, hängt in erster Linie vom eigenen Geschmack ab. Dennoch sind manche Farben für bestimmte Hauttöne besser geeignet als andere. Weißgold und Roségold haben eine sanfte und zurückhaltende Farbe, die sich besonders für helle Hauttypen eignet. Gelbgold ist hingegen warm und kräftig, dadurch eignet es sich sehr für olivfarbene und dunklere Teints.