Das sind die Traditionen, Bräuche und Mythen rund um den Ehering

Das sind die Traditionen, Bräuche und Mythen rund um den Ehering

Trauringe auf einem Buch

Quelle: © tracyhornbrook – stock.adobe.com

In vielen Ländern auf der Welt wird ein Ring als Zeichen der Liebe und Verbundenheit mit dem Schluss der Ehe ausgetauscht. Im Laufe der Zeit sind eine Menge Mythen, Traditionen und Bräuche zu diesem Schmuckstück entstanden. Damit auch Sie ohne Fettnäpfchen in Ihren Bund der Ehe starten, alles rund um Ihren Ehering in Berlin erfahren und auch internationale Traditionen kennenlernen, verraten wir Ihnen, welche spannenden Bräuche hierzu bekannt sind.

Wer hat die Hosen in der Ehe an?

Ein Mythos zum Ehering verrät es.

Wer hat die Hose in der Ehe an? Zu dieser Frage diskutieren die Gäste beinahe auf jeder Hochzeit. Eine Menge Traditionen sind zur Beantwortung genau dieses Themas entstanden. Auch der Ehering spielt bei einem dieser Mythen eine wichtige Rolle:

  • Rutscht dieser beim Anstecken ohne Verhaken auf den Finger, soll der Mann der dominante Part in der Ehe sein.
  • Verhakt sich dieser dagegen schon am vorderen Teil, ist die Braut die Person, die den Ton in der Ehe angibt.

Zusammen mit dem Anschneiden der Torte ist dieser Mythos in Deutschland einer der verbreitetsten zum Thema Dominanz in der Ehe.

Linker oder rechter Finger – wo wird der Ehering getragen?

In Deutschland wird der Ehering traditionell am rechten Ringfinger getragen. Doch in der Antike und in vielen anderen europäischen Ländern wird das Schmuckstück genau auf der anderen Seite angesteckt. Viele Bräuche besagen, dass der Ehering nah am Herzen und damit links seinen Platz hat. 

Ein Zitat der Bibel dagegen sagt, dass rechts die glückbringende und gute Seite ist. Daher wird hierzulande der Ring meist rechts getragen. 

Viele Eheleute entscheiden auch anhand der Tatsache, ob sie Links- oder Rechtshänder sind, auf welcher Seite sie den Ring lieber haben. Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass Sie bereits vor dem Kauf entscheiden, welche Seite Sie bevorzugen, damit das Schmuckstück auch perfekt an die Größe des jeweiligen Fingers angepasst werden kann.

Der Ehering – kein Schmuckstück zum Teilen und Anprobieren

Einen Ehering dauerhaft zu verleihen – auf diese Idee würden vermutlich wenig frisch gebackene Eheleute kommen. Doch nach der Trauung ist das Interesse an dem Schmuckstück groß und nicht selten stecken Freunde und Freundinnen den Ring zur genaueren Begutachtung kurz auf den eigenen Finger. Geht es nach einem Aberglauben, sollten Sie dies auf jeden Fall verhindern. Denn egal, ob Ehering oder Verlobungsring, es soll Pech bringen, wenn eine andere Person als die Eheleute dieses Schmuckstück anprobiert.

Niemals den Ehering ablegen

Der Ehering soll nach einem Mythos unbedingt durchgängig getragen werden. Denn durch die Körperwärme bleibt die Liebe zwischen den Eheleuten entflammt. Wird das Schmuckstück dagegen ausgezogen und kühlt ab, erkaltet auch die Liebe zwischen den beiden Menschen. Wenn Sie abergläubisch sind, sollten Sie daher unbedingt konsequent Ihren Ehering tragen.
Noch schlimmer steht es, wenn Sie den Ring sogar verlieren. Denn ein Verlust des Eherings soll das Ende der Beziehung vorhersagen. Legen Sie daher Wert auf Ihren Ring und geben Sie gut auf ihn Acht. Dies lohnt sich selbst dann, wenn Sie nicht abergläubisch sind, denn dieser soll Sie ein Leben lang begleiten. Unser Team vom Juwelier Barok hilft Ihnen, einen Ehering zu finden, den Sie niemals ablegen möchten.